Eule vor dem Werkraum

Am 14.09.2004, also am ersten Schultag nach den Sommerferien, entdeckten die Schüler im Brunnenhof eine Eule, die offenbar nachts gegen das Schulgebäude geflogen war. Das verunglückte Tier hatte einen blutigen Schnabel und war flugunfähig.

Verunglückter Waldkauz vor Schulgebäude


Waldkauz im Karton

Herr Rau und einige Schüler der AG Umwelt setzten den Waldkauz zunächst in einen großen Karton, deckten diesen ab und brachten das Tier nach der Schule zum Tierarzt. Der untersuchte den Vogel und spritzte ihm dann eine flüssige Medizin in den mühsam geöffneten Schnabel. Offensichtlich waren die Flügel der Eule nicht gebrochen. Herr Rau musste den kranken Waldkauz aber wieder mit nach Hause nehmen und hoffte, dass dieser sich bald von seiner Gehirnerschütterung erholen würde. Mit Hilfe einer Spritze wurde ihm Flüssigkeit zugeführt. Gefüttert wurde er mit magerem Tatar.

Die Verdauung funktionierte


Waldkauz in Pflege

Inzwischen hatten Tierfreunde die Adresse eines Eulen-Spezialisten ausgemacht und das Tier sollte nach Wessobrunn in professionelle Pflege gegeben werden. Ein letzter  "Fototermin" auf der Terrasse kam aber nicht mehr zustande, denn der Waldkauz hatte sich bereits wieder gut erholt: Er erhob sich aus eigenen Kräften in die Lüfte und flog mit kräftigen Flügelschlägen in den Wald davon. -

Waldkauz

AG 2004/05

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