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Trotz der reichen und hochwertigen Arten- und Biotopausstattung existiert auf der gesamten Penzberger Flur kein einziges Naturschutzgebiet. Das Bewusstsein über die Besonderheit und den Wert ihres Umlandes ist bei der Bevölkerung insgesamt wenig ausgeprägt. Ein solcher "Wert" kann eben nicht in einer Geldwährung wiedergegeben werden. - Durch menschliche Eingriffe bluten die Moore immer weiter aus, degenerieren, eutrophieren und entwickeln sich in Richtung Wald. Auch die für die Politik Verantwortlichen wissen oftmals die Bedeutung der natürlichen und naturnahen Lebensräume ihrer Heimat nicht zu schätzen. Aus Gleichgültigkeit, Ignoranz oder finanziellen Interessen (gerne als "Sachzwänge" bezeichnet) wurden immer wieder hochwertigste Gebiete zerstört. Als schlimmes Beispiel sei die Überbauung einer Pfeifengrasstreuwiese mit Wohngebäuden in Johannisberg Mitte der 90er-Jahre genannt. Obwohl es also immer enger wird für die Lebewesen im Stadtgebiet, lassen sich neben den "Allerweltsarten" noch viele seltene und interessante Tiere und Pflanzen entdecken. Einige stehen in den Roten Listen der gefährdeten Tiere und Pflanzen Bayerns bzw. Deutschlands und sind besonders schützenswert. Im Folgenden
haben die Schüler der AG Umwelt die
Orchideen, Amphibien und Tagfalter zusammengestellt, die sie mit ihrem
Lehrer in und um Penzberg (im Bereich des Messtischblattes 8234
"Penzberg") in den
letzten Jahren auf ihren zahlreichen Exkursionen beobachten und bestimmen
konnten. |
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