Startseite

Tiere, Pflanzen und Lebensräume in Penzberg

Vorstellung
Unterricht
Aktionen/Projekte
Auszeichnung
Penzberg; Topographische Karte 1:25 000Mit dem Breitfilz, dem Edenhofer Filz, den Loisachfilzen, dem Ringseefilz im nördlichen Nonnenwald, dem Kirnberger Hochmoor und weiteren Hochmoorresten im Bereich des Brünnlesbachs verfügt Penzberg wie wohl kaum eine andere Stadt in Deutschland noch über relativ ausgedehnte Hochmoorflächen im Stadtgebiet. Artenreiche Niedermoorwiesen (Pfeifengrasstreuwiesen) und naturnahe Wälder runden aus Sicht des Naturfreundes das Bild des "Biotops Penzberg" ab.

Trotz der reichen und hochwertigen Arten- und Biotopausstattung existiert auf der gesamten Penzberger Flur kein einziges Naturschutzgebiet. Das Bewusstsein über die Besonderheit und den Wert ihres Umlandes ist bei der Bevölkerung insgesamt wenig ausgeprägt. Ein solcher "Wert" kann eben nicht in einer Geldwährung wiedergegeben werden. -

Durch menschliche Eingriffe bluten die Moore immer weiter aus, degenerieren, eutrophieren und entwickeln sich in Richtung Wald. Auch die für die Politik Verantwortlichen wissen oftmals die Bedeutung der natürlichen und naturnahen Lebensräume ihrer Heimat nicht zu schätzen. Aus Gleichgültigkeit, Ignoranz oder finanziellen Interessen (gerne als "Sachzwänge" bezeichnet) wurden immer wieder hochwertigste Gebiete zerstört. Als schlimmes Beispiel sei die Überbauung einer Pfeifengrasstreuwiese mit Wohngebäuden in Johannisberg Mitte der 90er-Jahre genannt.

Obwohl es also immer enger wird für die Lebewesen im Stadtgebiet, lassen sich neben den "Allerweltsarten" noch viele seltene und interessante Tiere und Pflanzen entdecken. Einige stehen in den Roten Listen der gefährdeten Tiere und Pflanzen Bayerns bzw. Deutschlands und sind besonders schützenswert.

Im Folgenden haben die Schüler der AG Umwelt die Orchideen, Amphibien und Tagfalter zusammengestellt, die sie mit ihrem Lehrer in und um Penzberg (im Bereich des Messtischblattes 8234 "Penzberg") in den letzten Jahren auf ihren zahlreichen Exkursionen beobachten und bestimmen konnten.
Die Bilder sollen einen kleinen Einblick in die Vielfalt, Vielgestaltigkeit und Schönheit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt geben. Wir sollten uns dafür verantwortlich fühlen, dass der Artenreichtum unserer Heimat bewahrt bleibt. Deshalb müssen wir uns aktiv dafür einsetzen, dass die speziellen Lebensräume, auf die die einzelnen Arten angewiesen sind, erhalten werden.

Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 24./25. Juli 1999 (PDF-Datei)

Die Orchideen Penzbergs

Die Orchideen Penzbergs

Die Amphibien Penzbergs

Die Amphibien Penzbergs

Die Tagfalter Penzbergs

Die Tagfalter Penzbergs

Lebensraum "Streuwiese"

Lebensraum "Streuwiese"

Startseite

Vorstellung

Unterricht

Aktionen/Projekte

Auszeichnung