„Nur was man kennt, schützt man auch“
Beiträge von Mitgliedern zum 12. Geburtstag der
AG Umwelt

Mir gefällt es, dass der Unterricht in der AG Umwelt oft im Freien stattfindet. Wir fahren z.B. mit dem Fahrrad zur Berghalde oder auf unsere Streuwiese bei Breunetsried. Dort kann man seltene und interessante Pflanzen und Tiere entdecken. Die Artenvielfalt auf einer Streuwiese ist gewaltig!
(Manuel Zeeb, 5b)

Unterricht auf der Streuwiese

Erdkröten wandern zum Laichgewässer

Ich beteilige mich heuer mit meiner Mutter schon zum dritten Mal an den Amphibienaktionen der AG Umwelt am Stocksee und am Zwinkweiher. Wir retten dabei vielen Erdkröten und Grasfröschen das Leben und sichern ihre Fortpflanzung.
 (Robert Brandl, 6b)

Im letzten Jahr brachte Herr Rau junge Larven des Feuersalamanders mit in die AGU. Ich nahm einige mit nach Hause und züchtete sie in einem Aquarium weiter. Die Fütterung war ziemlich mühsam, aber es war sehr interessant, die Entwicklung der Tiere zu beobachten. Besonders spannend fand ich den Moment, als die Babysalamander aus dem Wasser an Land gingen.
(Martin Hauer, 6a)

Feuersalamander

Bestimmen von Blütenpflanzen

Mich interessieren besonders die Pflanzen. Zu Hause züchte ich sogar verschiedene fleischfressende Arten. Ich finde es gut, dass wir in AG Umwelt lernen, mit den Bestimmungsbüchern umzugehen und dann selber die Blumen in unserer Umgebung kennen lernen können.
(Florian Soyer, 5b)

Im Herbst haben wir bei der Streuwiesenpflege mitgeholfen. Das Zusammenrechen des Mähgutes war zwar anstrengend, aber wir wissen, dass diese Arbeit notwendig ist: Wenn diese Wiesen nicht gemäht werden, verfilzen und verbuschen sie und viele seltene Arten könnten dort nicht mehr wachsen.
(Daniela Doronzo und Bettina Schubert, 5c)

Streuwiesenpflege

Amphibienaktion

Am besten hat mir die Froschaktion im Frühjahr gefallen. Wir haben Zäune aufgebaut, um die Amphibien vor dem Straßentod zu bewahren. Die niedlichen Frösche fielen in die eingegrabenen Eimer und wurden von uns über die Straße getragen.
(Phillip Knobloch, 5b)

Wir leben in Penzberg mitten in einem Moorgebiet. Um auch typische Pflanzen und Tiere der Trockenrasen, die es bei uns nicht gibt, kennen zu lernen, fuhren wir mit der AG Umwelt in das Naturschutzgebiet Isarauen bei Wolfratshausen. Dort findet man z.B. noch so seltene Orchideen wie den Frauenschuh und die Spinnen- und Fliegen-Ragwurz.
(Patrick Full, 6b)

Frauenschuh

Esparsetten-Bläuling in Kopula

Die meisten Menschen bei uns kennen heute mehr Autotypen, die auf unseren Straßen fahren, mit Namen als Pflanzen, die in ihrer Umgebung wachsen. Das ist nichts Böses, zeigt aber, wie weit wir uns von unserer natürlichen Umwelt inzwischen entfernt haben. Bei den Erwachsenen ist diesbezüglich in der Regel nichts mehr zu verändern, aber bei Kindern besteht durchaus die Möglichkeit, ihr vorhandenes Interesse an der belebten Natur so zu fördern, dass sie sich z.B. auf Exkursionen und durch Beteiligung an Naturschutz-Aktionen Kenntnisse über die Arten und deren Lebensraumansprüche aneignen. So werden sie über ihr Wissen auch zu verantwortungsvoll handelnden Menschen nach dem Motto: "Nur was man kennt, das schützt man auch."
(U. Rau, Leiter der AG Umwelt)

Unter der Adresse www.ag-umwelt.net präsentiert sich die AG Umwelt im Internet. Sie berichtet dort über ihre Naturschutzarbeit, den Unterricht, ihre Aktionen und Ausstellungsprojekte.
Auf über 500 Seiten werden Orchideen, Amphibien, Schmetterlinge und die Moore als bedeutende Lebensräume Penzbergs vorgestellt.

Die AG Umwelt im Internet

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