„Nur was man kennt, schützt man auch“
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Mir gefällt es, dass der Unterricht
in der AG Umwelt oft im Freien stattfindet. Wir fahren z.B. mit dem
Fahrrad zur Berghalde oder auf unsere Streuwiese bei Breunetsried. Dort
kann man seltene und interessante Pflanzen und Tiere entdecken. Die
Artenvielfalt auf einer Streuwiese ist gewaltig! |
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Ich beteilige mich heuer mit meiner
Mutter schon zum dritten Mal an den Amphibienaktionen der AG Umwelt am
Stocksee und am Zwinkweiher. Wir retten dabei vielen Erdkröten und
Grasfröschen das Leben und sichern ihre Fortpflanzung. (Robert Brandl, 6b) |
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Im letzten Jahr brachte Herr Rau junge
Larven des Feuersalamanders mit in die AGU. Ich nahm einige mit nach Hause
und züchtete sie in einem Aquarium weiter. Die Fütterung war ziemlich
mühsam, aber es war sehr interessant, die Entwicklung der Tiere zu
beobachten. Besonders spannend fand ich den Moment, als die Babysalamander
aus dem Wasser an Land gingen. |
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Mich interessieren besonders die
Pflanzen. Zu Hause züchte ich sogar verschiedene fleischfressende Arten.
Ich finde es gut, dass wir in AG Umwelt lernen, mit den
Bestimmungsbüchern umzugehen und dann selber die Blumen in unserer
Umgebung kennen lernen können. (Florian Soyer, 5b) |
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Im Herbst haben wir bei der
Streuwiesenpflege mitgeholfen. Das Zusammenrechen des Mähgutes war zwar
anstrengend, aber wir wissen, dass diese Arbeit notwendig ist: Wenn diese
Wiesen nicht gemäht werden, verfilzen und verbuschen sie und viele seltene
Arten könnten dort nicht mehr wachsen. |
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Am besten hat mir die Froschaktion im
Frühjahr gefallen. Wir haben Zäune aufgebaut, um die Amphibien vor dem
Straßentod zu bewahren. Die niedlichen Frösche fielen in die
eingegrabenen Eimer und wurden von uns über die Straße getragen. (Phillip Knobloch, 5b) |
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Wir leben in Penzberg mitten in einem
Moorgebiet. Um auch typische Pflanzen und Tiere der Trockenrasen, die es bei
uns nicht gibt, kennen zu lernen, fuhren wir mit der AG Umwelt
in das Naturschutzgebiet Isarauen bei Wolfratshausen. Dort findet man z.B.
noch so seltene Orchideen wie den Frauenschuh und die Spinnen- und
Fliegen-Ragwurz. |
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Die meisten Menschen bei uns kennen heute
mehr Autotypen, die auf unseren Straßen fahren, mit Namen als Pflanzen,
die in ihrer Umgebung wachsen. Das ist nichts Böses, zeigt aber, wie weit
wir uns von unserer natürlichen Umwelt inzwischen entfernt haben. Bei den
Erwachsenen ist diesbezüglich in der Regel nichts mehr zu verändern,
aber bei Kindern besteht durchaus die Möglichkeit, ihr vorhandenes
Interesse an der belebten Natur so zu fördern, dass sie sich z.B. auf
Exkursionen und durch Beteiligung an Naturschutz-Aktionen Kenntnisse über
die Arten und deren Lebensraumansprüche aneignen. So werden sie über ihr
Wissen auch zu verantwortungsvoll handelnden Menschen nach dem Motto:
"Nur was man kennt, das schützt man auch." (U. Rau, Leiter der AG Umwelt) |
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Unter der Adresse www.ag-umwelt.net
präsentiert sich die AG Umwelt im Internet. Sie berichtet
dort über ihre Naturschutzarbeit, den Unterricht, ihre Aktionen und
Ausstellungsprojekte. |
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